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Eine Reise in die Vereinigten Staaten ist für viele ein Traum. Doch was passiert, wenn du im Land der unbegrenzten Möglichkeiten plötzlich krank wirst? Das US-Gesundheitssystem unterscheidet sich erheblich von dem in vielen anderen Ländern, und die Kosten für medizinische Behandlungen können astronomisch sein. Eine gründliche Vorbereitung und Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten sind essentiell, um im Krankheitsfall nicht von hohen Kosten überrascht zu werden. In diesem Artikel erfährst du alles Wichtige über die medizinische Versorgung in den USA und wie du dich im Falle einer Krankheit verhalten solltest.

Vor der Abreise: Absicherung und Vorbereitung

Reisekrankenversicherung: Nicht verhandelbar!

  • Wichtigkeit: Eine ausreichende Reisekrankenversicherung ist unerlässlich. Die Kosten für eine medizinische Behandlung in den USA können ohne Versicherung schnell in die Tausende oder gar Zehntausende gehen. Von Kosten für eine (Not-)Operation wollen wir gar nicht erst reden.

  • Deckungsumfang prüfen: Stelle sicher, dass deine Versicherung Behandlungskosten, Krankenhausaufenthalte, Notfalltransporte und, falls notwendig, einen Rücktransport abdeckt. Achte auf Ausschlüsse und Selbstbehalte. Viele Auslandskrankenversicherungen decken die USA und Kanada explizit nicht mit ab. Wenn du seit vielen Jahren eine Auslandsversicherung für deine Reisen hast, prüfe auf jeden fall, ob auch Nordamerika beinhaltet ist.

  • Kontaktinformationen: Notiere dir die Kontaktdaten deiner Versicherung und halte sie stets griffbereit. Die meisten Versicherungen haben eine 24h Hotline oder sogar eine Vertretung direkt in den USA mit lokaler Telefonnummer.

Tipp: Wirf einen Blick in unseren Leitfaden für Reiseversicherungen, um auf Deiner USA Reise optimal für den Fall der Fälle vorbereitet zu sein.

Medizinische Dokumentation:

  • Medikamente: Führe eine ausreichende Menge deiner verschreibungspflichtigen Medikamente mit. Bewahre sie in der Originalverpackung auf und bringe ein ärztliches Attest auf Englisch mit, das die Notwendigkeit dieser Medikamente bestätigt. Dies hilft im Übrigen auch am Flughafen, falls man mal zufällig etwas intensiver kontrolliert werden sollte.

  • Ärztliche Atteste: Bei bestehenden Erkrankungen solltest du ärztliche Atteste und eine Zusammenfassung deiner medizinischen Geschichte auf Englisch mitführen.

Vor Ort: Navigieren im US-Gesundheitssystem

Das System verstehen:

  • Das US-Gesundheitssystem ist komplex und vorwiegend privat organisiert. Es gibt keine direkte staatliche Gesundheitsfürsorge wie in vielen anderen Ländern. Die Kosten sind oft höher und müssen ggf. sofort oder kurz nach der Behandlung bezahlt werden (siehe unten).

Leichte Erkrankungen

  • Arztbesuche: Für nicht dringende Fälle kannst du eine lokale Arztpraxis oder eine "Urgent Care"-Einrichtung aufsuchen. Letztere sind für akute, aber nicht lebensbedrohliche Zustände gedacht. Ein typischen Beispiel sind die bekannten "Walk-in Clinics", also medizinische Einrichtungen, in denen man ohne vorherige Terminvereinbarung behandelt wird.

  • Apotheken: Rezeptfreie Medikamente erhältst du in Apotheken ("Pharmacies"). Für verschreibungspflichtige Medikamente ist ein Rezept eines in den USA lizenzierten Arztes erforderlich. Bekannte Pharmacies selbst sind z.B. Walgreens oder CVS, aber du findest in der Regel auch in jedem größeren Supermarkt wie Walmart eine Pharmacy Abteilung.

Schwere Erkrankungen oder Unfälle

  • Notaufnahme: In lebensbedrohlichen Fällen solltest du die Notaufnahme eines Krankenhauses aufsuchen oder im Falle einer sehr ernsten Verletzung 911 anrufen.

  • Hohe Kosten: Sei dir bewusst, dass die Kosten für eine Notfallbehandlung extrem hoch sein können. Selbst ein kurzer Krankenhausaufenthalt kann ohne Versicherung zu enormen Rechnungen führen.

Zahlungsabwicklung:

  • Direktbezahlung: Gegebenenfalls wird erwartet, dass Patienten die Kosten vor Ort direkt bezahlen. Dies kann durch Bargeld, Kreditkarte oder manchmal durch eine Direktabrechnung mit der Versicherung erfolgen. Aus unserer eigenen Erfahrung in amerikanischen Notaufnahmen können wir sagen, dass wir dort Rechnungen erhalten haben (vom Krankenhaus und vom behandelnden Arzt!), die wir später direkt von der Versicherung begleichen lassen konnten. Wir kennen aber auch Fälle, wo direkt die Kreditkarte gezückt werden musste - zumindest für einen Teilbetrag.

  • Rechnungen und Belege: Bewahre alle Belege und detaillierten Rechnungen auf, da du diese für die Erstattung durch deine Versicherung benötigst. In der Regel läuft bei einer vernünftigen Versicherung im Anschluß alles problemlos ab. Voraussetzung ist aber, dass wirklich alle Dokumente und Rechnungen aufgehoben und eingereicht werden.

Kommunikation mit der Versicherung:

  • Sofortiger Kontakt: Informiere deine Versicherung so schnell wie möglich über den Vorfall. Manche Versicherungen haben strenge Fristen für die Meldung eines Schadens.

  • Erstattungsverfahren: Verstehe das Erstattungsverfahren deiner Versicherung. Manche Versicherungen erstatten die Kosten erst nach Rückkehr, bei anderen kannst du die Rechnungen direkt an die Versicherung weiterleiten.

Zusammenfassung

Krank zu werden ist nie angenehm, besonders nicht in einem fremden Land. Eine gründliche Vorbereitung und das Verständnis des US-Gesundheitssystems können jedoch helfen, Stress und unerwartete Kosten zu vermeiden. Mit einer angemessenen Reisekrankenversicherung, der notwendigen medizinischen Dokumentation und dem Wissen über das Vorgehen im Krankheitsfall kannst du beruhigt deine USA-Reise antreten. Sicherheit und Gesundheit sollten immer Priorität haben, damit du deine Zeit in den Vereinigten Staaten in vollen Zügen genießen kannst.

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